Exkursion der 10.1 zum Müllsammeln an der Knock

von Jasmin Baar

Am Freitag, dem 02.09.2016, hieß es für uns, der 10.1, ca. 15km mit dem Fahrrad vom Max  an die Knock fahren. Inspiriert von dem Umweltschutzprogramm der Organisation Sea Shepherd haben wir dort die Wege und den Strand von jeglichem Müll gereinigt.

Wie sind wir auf dieses Projekt aufmerksam geworden?
Schülerin Sirka Janßen, die uns für dieses Projekt motivieren konnte, hat sich den Fragen des Presse-Max‘ gestellt.

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Presse-Max: ,,Wie bist du auf Sea Shepherd gekommen und was hat dich dazu bewegt, in diesem Projekt aktiv zu werden?“

Sirka: ,,Angefangen hat alles damit, dass ich „Wale wars – Krieg den Walfängern“ (Dokuserie) gesehen habe und bin somit auf Sea Shepherd aufmerksam geworden. Dadurch habe ich dann bemerkt, dass ich später sehr gerne selber bei Sea Sheperd aktiv auf See mitwirken möchte. Also habe ich mich darüber informiert und habe herausgefunden, dass man sich anmelden kann für ein ‚Beach Clean-up‚. Daraufhin habe ich dann ein Referat darüber gehalten und meine Klasse dazu bewegt, mitzumachen.“

„Was ist dein Fazit zu dem, was wir heute gesehen haben, z.B. wie einige Menschen mit Müll und der Umwelt umgehen?“

,,Ich finde es traurig, dass manche Menschen nicht verstehen, dass, wenn sie etwas mitbringen zum Strand, man es auch wieder entsorgen kann. Das ist nicht so schwer zu verstehen. Dazu sei noch gesagt, dass ich es gut von meiner Klasse finde, dass sie sich dazu entschieden hat, mitzumachen. Obwohl sie erst noch 15km mit dem Fahrrad fahren musste.“

Was wir dabei fanden, war für die Meisten auf negative Weise erschreckend.

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Weitere Meinungen zu diesem Projekt:

Interview mit Chiara (10.1.):

Presse-Max: ,,Was ist dein Fazit zu dem heutigen Tag?“

Chiara: ,,Es ist sehr, sehr heftig, wie viel Müll hier an der Knock herumliegt. Ich habe es sehr viel weniger eingeschätzt. Aber dadurch ist einem jetzt erst wirklich bewusst geworden, wie schlimm diese Umweltverschmutzung tatsächlich ist. Ich finde es unmöglich, dass manche Menschen zu wenig Intelligenz besitzen, um einfach den Müll zu einem Mülleimer zu bringen, die hier oft vorhanden sind.“

,,Oder den Müll erst einmal mit nach Hause nehmen.“

,,Genau!“

Interview mit Laura-Marie:
Presse-Max: ,,Dein Fazit zum heutigen Tag?“
Laura-Marie: ,,Also ich finde das Soziale Engagement einiger Schülerinnen und Schülern in dieser Klasse wunderbar. Jedoch gibt es auch einige von denen ich sagen muss, dass sie leider diese Aktion nicht ernst nehmen.“

Interview mit Herrn Richter:

Presse-Max: ,,Was ist Ihr Fazit zu dem heutigem Tag, also was wir vorgefunden haben etc.?“
Herr Richter: ,,Allgemein würde ich ein positives Fazit ziehen. Wir haben einiges an Müll gesammelt. Es ist erschreckend, was hier an den Küsten so angeschwemmt. Genauso erschreckend ist es, wie die Leute, die hier ihre Freizeit verbringen, mit ihrem Müll umgehen – vor allem Hundebesitzer. Ich denke, dass es für den Großteil der Schüler interessant war. Einige hätten sich noch etwas mehr einbringen können. Allgemein bin ich aber zufrieden und denke, dass man soetwas mit einerner 10. Klasse machen kann.“

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Neben Flip-Flops und einer Hose fanden wir auch zahlreichen (Plastik-)Müll.
An einer Stelle des Strandes lag ein großer Plastikcontainer gefüllt mit Sand, welchen wir nur mit vereinten Kräften und der Hilfe von Herrn Gluns leer bekommen haben, um ihn mitnehmen zu können.

Der Großteil meiner Klasse fand diese Exkursion lehrreich und es war auch interessant mal zu sehen, wie Menschen mit der Umwelt und der Müllentsorgung umgehen.
Auch denke ich, dass diese Exkursion auf keinen Fall die letzte gewesen sein wird.

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